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Kanalsanierung

Kanalsanierung

Undichte Abwasserleitungen können schwere Schäden verursachen. Kleine Risse, falsch ausgerichtete Steckdosen, undichte Armaturen oder die Bildung von Ablagerungen im Abflussrohr lassen Pflanzenwurzeln wachsen. Abflussrohre verstopfen mit der Zeit und werden schließlich durch wachsende Pflanzenwurzeln zerstört. Durch Lecks und Verwerfungen gelangt Abwasser ins Grundwasser und spült Rohrstützen weg, wodurch Löcher entstehen. Dadurch verschiebt sich Ihr Abflussrohr und im schlimmsten Fall kann das Rohr zusammenbrechen. Im Haus können undichte Abflüsse zu Schimmelbildung und gesundheitlichen Problemen führen. Um kostspielige Renovierungen zu vermeiden, ist es wichtig, beschädigte Rohre so schnell wie möglich zu reparieren, wenn Lecks entdeckt werden. Darüber hinaus lohnt es sich, Ihre Pipeline auf Lecks prüfen zu lassen, um später kostspielige offene Gebäudesanierungen zu vermeiden.

Zertifizierte Kanalsanierung, Kurzrinnenverfahren Bei festgestellten Schäden an Rohren und Kanälen erstellen wir ein effizientes und kostengünstiges Sanierungskonzept für die Instandsetzung. Dabei sanieren wir Kanalnetze nach modernsten Verfahren und bieten schnelle und effiziente Lösungen zur Beseitigung von Schäden in Abwassersystemen an. Alle Inspektionen werden im Büro durch zertifizierte KanalsanierungsBerater oder zertifizierte Berater(innen) für Grundstücksentwässerung gesichtet, so dass Sie nicht ein Angebot, sondern ein Sanierungskonzept erhalten, das auf Kosteneffizienz und auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist.

Untersuchung des Abwasserkanals

Im ersten Schritt prüfen wir per Kanal-TV-Inspektion, in welchem Zustand sich ihre Abwasserkanäle befinden. Die Inspektion sollte nach Norm erfolgen. Hierdurch ist es von hoher Wichtigkeit, die Abwasserleitungen vorher in einen gereinigten Zustand zu versetzen, da nur so auch alle Schäden festgestellt werden können. Danach erfolgt eine kompetente Schadensklassifizierung durch unser erfahrenes Personal im Büro, auf der wir ein Konzept zur Sanierung erarbeiten.

Instandsetzung der Kanalrohre

Die ursprüngliche Sanierung von Entwässerungsleitungen oder anderen abwasserführenden Leitungsrohren war sehr arbeitsaufwendig und kostenintensiv. Hierbei wurden die Leitungen ausgegraben und erneuert. Im Anschluss mussten die durch die Ausgrabungen zerstörten Strassen, Gehwege und Gärten wieder instand gesetzt werden. Diese Vorgehensweise ist nicht nur sehr zeitintensiv, sie bringt unter anderem auch viel Schmutz und Lärm mit sich.

Kostengünstiger und schneller sind folgende Methoden:

Kanalsanierung im Lining-Verfahren, umgangssprachlich Inline-Verfahren (Kanalsanierung ohne Graben) kann beginnen, die Leitung wird mit Hochdruckgeräten gereinigt Hindernisse wie eingewachsene Wurzeln, hervorstehende Trümmer, die verschobene Muffe oder Fuge werden nun durch einen speziellen Fräsroboter alias Wirbelschneider entfernt.

Mantelverfahren (Inliner-Verfahren) ohne Graben)

Dieses Verfahren wird bei mehreren Schadensarten über eine längere Distanz oder bei einer stark erodierten Rohrleitung angewendet in eine spezielle Mischung aus schnell abbindenden Mehrkomponentenharzen getaucht und auf eine bestimmte Wandstärke gewalzt, damit der Mantel a Wandstärke nach Ablauf konstant. Die fertige Rohrauskleidung wird durch eine spezielle Umkehrvorrichtung (Trommel oder Schleuse) im zu sanierenden Abflussrohr durch die Methode des Luft- oder Wasserüberdrucks umgestülpt, also „umgedreht“. Das Rohr wird durch Druck gegen die Wand des Altrohres gedrückt und dann durch Licht oder durch Erhitzen ausgehärtet, um schliesslich ein komplettes Kunststoffrohr im Altrohr gegen die Altwand des bestehenden Rohres zu bilden. Dann wird eine Kamera verwendet, um zu überprüfen, ob der Vorgang erfolgreich durchgeführt wurde. Die Rohrbeschichtung hat eine Lebensdauer von 50 Jahren. Eine detaillierte Beschreibung des Prozesses finden Sie hier.

KurzlinerVerfahren (Rohrreparatur)

Das Kurzlinerverfahren findet lediglich bei örtlich begrenzten Schäden bzw. kleinen Einzelschäden, Anwendung. Vor einer Reparatur muss die zu reparierende Stelle vorbehandelt werden. Dieses wird in der ATVDVWKM 143 Teil 7 geregelt. Die Wandungen der Altleitung sind auf einer Länge von mindestens 30 cm zu Beginn und am Ende der Reparaturstelle anzuschleifen bzw. mahlen. Diese Vorbereitung sollte per Video verifiziert werden und die sehr wichtige Vorbereitungsarbeit demonstrieren, die konkurrierende Unternehmen oft bereit sind zu übersehen, da die meisten  nicht über die notwendige Ausrüstung verfügen. Erst dann beginnen die eigentlichen Vorbereitungen für die Reparatur. Der Schlauch wird um einen erweiterbaren Schlauchhalter, Packer genannt, gewickelt. Mittels TV-Kamera und Schubstange wird der Packer an die Rohrbruchstelle geschoben und mit Druckluft beaufschlagt, bis der Packer die Reparaturfolie an die Rohrwand drückt. 

Kompetente Hilfe mit viel Erfahrung

Bei Fragen zu Ihrem Problem  können Sie sich gerne an uns wenden. Wir stehen zu Ihrer Verfügung.